up again
Es ist kurz nach 4 Uhr in der früh, wir haben alle paar hunderttausend Kunden auf das neue System übernommen und die Shops wieder online geschaltet. Erste Tests sind allesamt positiv, es scheint zu funktionieren. Im Büro ist noch der Kollege sowie Hasenherz. Sie schläft friedlich neben meinem Tisch. Urgemütliche Stimmung. Und von ein paar lieben Arbeitskolleginnen wurden wir nachts um 1 Uhr mit eine Frühstück überrascht. Mir fehlen die Worte. Ich würde ja Schicht arbeiten wenn ich nur nicht so müde wäre zu dieser Tageszeit.
Herzlichst
Lars
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nachts im büro
Es ist jetzt 20 nach 12 Uhr nachts. Buch.ch und thalia.ch sind bereits offline und die Kundendatenübernahme läuft. Wird vermutlich noch ein paar Stunden dauern. Angespannt, Entspannt, Aufgeregt und Aufgeräumt. So lange habe ich auf diesen Moment gewartet, darauf hin gearbeitet und mich abgerackert. Jetzt ist er da und die Gefühle schlagen Purzelbäume.
Herzlichst
Lars
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Sol&Corona
Da wohnt man Jahre in einem Haus und auf einen Schlag wird es ungemütlich. Gross, leer, viele Erinnerungen. Bin versucht mich abzulenken. Gar nicht an diesen Ort zu gehen. Irgendwas anderes zu machen. Die regelmässig notwendige Nahrungsaufnahme und Freiheitsbedürfnisse von Sol & Corona zwingen mich aber dazu, dem Haus regelmässig einen Besuch abzustatten. Und da gibt es auch diesen schönen Moment. Wenn ich im Bett liege und eine von diesen eigenwilligen Kreaturen auf Besuch kommt, sich an meinen Körper kuschelt. Der Schnurrfaktor schnellt sofort von 0 auf 10 und alles rund herum ist vergessen
Habe übrigens einen ersten VÖ-Termin für den eeePC in der Schweiz entdeckt: frühestens ende März 2008 (bei der Suche eeePC eingeben und auf die Detailbeschreibung gehen). Das ist doch schon mal was.
Grüsse
Lars
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Schnellstrasse mit Hindernissen
Habe ein ereignisreiches Wochenende hinter mir. Am Samstag bin ich auf die Schnauze gefallen, richtig voll auf die Fresse. Und das Bein habe ich mir selber gestellt. Jetzt sitze ich da, in einem grossen leeren Haus, und reibe mir verwundert die Augen. Wie wenn man den Atem anhält. Mein Körper scheint sich noch nicht im Klaren, welche Gefühle das nun auslösen soll. Von allem ein bisschen scheint die Lösung. Schön gibt es Freunde, die in solchen Momenten für einen da sind – danke Jungs.
Auch Männer können sich durch shoppen ablenken, und dies sogar ohne aus dem Haus zu gehen. Zum Beispiel den hier: Albrecht DR 315 bei k55 für in die Küche oder den hier: Philips 52″ LCD TV, Full HD bei Digitec für in das Wohnzimmer.
Trotz allem viel Spass
Lars
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Schwimmunterricht
Sitze im Zug von München nach Winterthur. Im Wagen ist es glücklicherweise sehr ruhig. Habe versucht ein wenig zu schlafen, der Kopf streikt -wie so oft. Die Stimmung vor dem Fenster ist düster. Die Landschaft zieht vorbei, neblig und grau. So fühlen sich im Moment auch ein wenig meine Gedanken an.
Am Mittwoch war wieder mal im Schwimmunterricht. Nicht dass ich mich nicht über Wasser halten könnte, im Gegenteil, ich fühle mich in diesem Element eigentlich pudelwohl. Aber ich würde gerne lernen zu crawlen. Lustige Sache. Habe schon lange nicht mehr so viel Chlorwasser geschluckt. Aber das Ultimative am Schwimmunterricht sind diese absolut potthässlichen gelben Badekappen die man sich überziehen muss. Dient angeblich der Gleichmacherei. Vorteil: abgesoffene gelbe Köpfe sind unter Wasser besser auszumachen als braune.
Herzlichst
Lars
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Falschgeher
Tatort: 02. Januar 2007 2008, Ikea, irgendwo auf dem Globus. Die halbe Schweiz hat frei. Nicht so die Ikea Mitarbeiter, irgendwo auf dem Globus, speziell in der Schweiz.
Die halbe Schweiz hat frei und geht mit der anderen Hälfte shoppen. Bevorzugtes Ziel: Die Ikea, irgendwo auf dem Globus. Na, lassen wir das.
So kommt es, dass der Laden recht voll ist. Und es gibt in der Ikea ja immer dieser Einbahnstrassen. Einbahnstrassen, welche sich durch das ganze Geschäft ziehen. Vom Eingang bis zur Kasse, sozusagen. Links und rechts gibt es Querstrassen, welche zu den eigentlichen Kaufregalen führen. Irgendwo in der Mitte: Zwischenhalt mit Fleischbällchen und Pommes.
Und was machen die Leute da? Statt einfach von A nach B zu fahren, mit den teilweise notwendigen Umwegen über die Seitenstrassen, um die unförmigen gelben Taschen zu füllen, fahren die Leute blindlings in alle Himmelsrichtungen. Ich vermute ja, dass es sich dabei um die IKEA Familiy Members handelt. Aber trotzdem. Darf man sowas?
Auf jeder Strasse gibt es Regeln, welche eingehalten werden müssen. Nicht so in der Ikea. Hier gilt: „Der stärkere Kinderwagen gewinnt“. Und überhaupt. Was führt man diese Diskussionen über SUV’s, welche gefährlich sind für Fussgänger. Schon mal in einer Ikea von einer Kinderwagen-Fahrenden-Super-Nani angerempelt worden. Wenn das keine Waffen sind. Aber ich schweife ab vom Thema. Also da gibt es doch extra diese Pfeile am Boden. Nicht mal auf der Autobahn gibt es Pfeile am Boden. Und trotzdem fahren alle (die meisten wenigstens) in die richtige Richtung. Nicht so in der Ikea. Hier gibt es wunderbarer Pfeile am Boden, ab und zu unterbrochen mit Aussagen wie: „Über diesen Parkett gehen täglich XX’000 Kunden’. Aber sonst eigentlich ganz klar in der Aussage. Alle Restzweifel beseitigt. Und trotzdem …. Da begnegen dir Leute. Einzelpersonen, Einkaufswagenfahrende, Kinderwagenbewaffnete, GelbeEinkaufstaschenBestückte, usw. Die gehen wahllos in jede beliebige Richtung. Gebt mir eine Waffe. Oder eine gelbe Ikea Einkaufstasche. Ist ja gleichwertig.
Die Frage ist: Was wäre die Lösung? Man könnte natürlich bewaffnete Securitas hinstellen. Eine unbewaffnete Bahnpolizei. Oder ein paar unbemannte Blitzkästen. Oder alles aufs mal. Und die Bussen gleich bei der Kasse mit draufschlagen. Debitorenrisiko gleich null.Die Alternative wäre natürlich, statt der Einbahnstrasse einfach noch einen Gegenrichtung einzubauen. D.H. neben vom „Eingang zur Kasse“ gibt es noch „Von der Kasse zum Eingang“. Für die unentschlossenen Käufer. Mit einem zweiten Zwischenstopp in der Ikea-Kantine. Ein zweites Mal Fleischbällchen und Pommes. Oder eine Abzweigung nach Nürnberg. Stopp, haltet mich auf.
Die Konsequenzen müsste man natürlich auch bedenken. D.H. wir würden richtige Kreuzungen benötigen. Mit Rechtsvortritt und so. Und Kreisel. Oh ja, ich will Kreisel. Wo doch die Leute auch auf der Strasse nicht wissen wie man in einem Kreisel blinken muss, wie soll das in einem Ikea Kreisel funktionieren? Vielleicht baut man besser gleich richtige Unterführungen. Und natürlich darf ein vollautomatisches Ikea Kassenleitsystem auch nicht fehlen….
In diesem Sinne ein gutes neues Jahr Euch allen.
Lars
P.S. Und ja, ich war auch da.
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Zwischen den Tagen
Es war Freitag, 21. Dezember. Seit da ist die Spannung zu einem grossen Teil weg. Und oh Wunder, gleich am Nächsten Tag bin ich krank. Will jetzt nicht sagen, dass mein Körper mich im Stich lässt. Ganz kollegial ist es aber auch nicht. Seit da wechsle ich ab zwischen: hustend(schlafen, Feste feiern, fernsehen, arbeiten, Leute anstecken, Medikamente schlucken). Weihnachtsgeschenke haben wir innerhalb der Familie glücklicherweise weitestgehend abgeschafft. Die, welche es nicht lassen können, schenken mir eine Flasche Whisky. Wenigstens konsistent mit letztem Jahr. Muss mir wohl langsam sorgen machen um meinen Ruf innerhalb der Gesellschaft.
Herzlichst
Lars
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Hilflosigkeit
Es ist wieder mal soweit. Gestern brauchte ich eine Pause. Einen Moment einfach an der frischen Luft. Kein hilflosen Blicke, keine blickenden Hilflosen. Keine in der Luft liegenden Fragen, welche nicht zu stellen gewagt werden. Die Ruhe tut gut und gibt dem Kopf ein wenig Distanz. Die Hilflosigkeit bleibt. Die Hilflosigkeit Mitarbeitern gegenüber, welche Unterstützung brauchen, die ich nicht geben kann.
Lars
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Winterthurer Gastfreundschaft
Die Winterthurer Geschäfte sind, aus meinem subjektiven Empfinden, nicht gerade für Ihre Gastfreundlichkeit bekannt. So kann es schon mal vorkommen, dass man von der Dame an der Supermarktkasse konsequent ignoriert wird, weil sie gerade ein privates Gespräch mit ihrer Arbeitskollegin führt. Aber es gibt auch andere Momente, und über eines will ich berichten.
So geschehen gestern Samstag Abend in der Altstadt von Winterthur. Wir wollten ein gemütliches Foundue essen gehen und entschieden uns für das Restaurant Sonne an der Marktgasse. Leider stellte sich heraus, dass alle Plätze bereits belegt sind. Der Kellner war jedoch äusserst hilfreich und hat uns diverse Tipps gegeben. Wir konnten ihn kaum davon abhalten, dass Telefonbuch zu holen und uns die Nummern zu diesen Gaststätten zu notieren. Wir haben die Sonne dann verlassen und sind bereits um die nächste Ecke gebogen. In diesem Moment ruft uns jemand nach und wir stellen fest, dass es der Kellner ist, welcher uns tatsächlich nachrennt, um uns mitteilen, dass er in 4min einen Tisch für uns hat.
Mensch, haben wir gestaunt.
Im Nachhinein muss ich vermuten, dass der Mann vermutlich eine fundierte Marketingausbildung hat. Denn neben zwei äusserst zufriedenen Kunden hatte er am Samstag Abend in der Altstadt von Winterthur auch ein grösseres Publikum, welches verwundert und gleichzeitig erfreut sein „Schauspiel“ beobachtet hat. Stellt sich die Frage, ob er das öffters macht.
Herzlichst
Lars
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Tags: Ausgehen, Restaurant, Winterthur
Durchbruch?
In den letzten Tagen hat Jeff Bezos, CEO von Amazon, den „Kindle“ vorgestellt. Während ein Kindle bei uns vielleicht vielen als CEO der ABB Gruppe ein Begriff ist, stellt der Kindle bei Amazon einen eBook Reader dar ($399.-):
Mal erhrlich, ist das Gerät nicht einfach nur potthässlich? Ok, ich habe das Ding noch nicht in den Händen gehabt. Aber darf ich ja auch nicht. Wenn ich es bei Amazon bestellen möchte erhalten ich die folgende lapidare Fehlermeldung: „*** We’re sorry. This item can’t be shipped to your selected destination. You may either change the shipping address or delete the item from your order by changing its quantity to 0 and clicking the update button below.“ Das mag der Kunde. Liegt vielleicht an der US-Mobilfunk-Anbindung, welche bei uns nicht lauffähig ist.
Naja, dann halt nicht. Versuchen wir es mal bei der Konkurrenz: Sony eBook Reader ($299)
Sieht doch schon viel besser aus. Ist auch, gemäss den tech specs., wesentlich kleiner. Aber leider scheint auch diese Buch-Lese-Gerät ausserhalb der USA nicht verfügbar (sonst mir bitte unbedingt sagen -> haben will!).
Ok, dritte und imho letzte Alternative (zumindest für den Moment): Den iLiad von iRex Technologies.
Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, für was iLiad steht. Das Gerät macht optisch jedoch einen sehr guten Eindruck. Liest man sich aber ein wenig in die technischen Details hinein, offenbaren sich schnell die Unterschiede zu der Konkurrenz: Man kann darauf schreiben, markieren, notieren, usw. Allerdings ist das Ding auch schwerer und notabene wesentlich teurer (CHF 949.-) als die beiden Alternativen. Das ist für ein Buchersatz dann doch ein wenig happig viel. Aber: Das Ding wird wenigstens auch nach Europa inkl. Schweiz geliefert. Wer es sich also leisten will …
Stellt sich die Frage, ob dies den Durchbruch markieren soll. Von meiner Seite: Ganz klar Nein!
Abgesehen davon, dass die Geräte in Europa nicht oder nur teilweise verfügbar sind, halte ich den angestrebten Preis von grösser CHF 400.- für viel zu hoch. Denn man hat damit ja nur ein Lesegerät und noch kein Inhalt dazu. Dieser schlägt im Anschluss nochmals separat zu buche. Alles in allem wird man so vermutlich über Jahre hinweg einiges mehr bezahlen, als wenn man die Bücher in einer herkömmlichen gedruckten Ausgabe bezieht.
Dazu kommen viele weitere Faktoren wie:
- Was ist schöner, als ein Buch nach dem Lesen einem Freund zu verschenken?
- Gleich wie bei Musik stellt sich auch bei eBooks die Frage nach dem Copyright und damit dem Anzeigemöglichkeiten des jeweilgen Geräts. Wenn ich also ein Buch bei einem Anbieter kaufe, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auf dem Gerät eines anderen Anbieters nicht lesbar sein (kommt uns das bekannt vor?).
- Last but not least: Wer bewundert am Schluss mein Büchersammlung, wenn keine Bücher mehr drin stehen.
In diesem Sinne
Herzlichst
Lars
P.S.
Und ich will trotzdem so ein Ding!
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